

Frederic Belli
Mateusz Dwulecki
Karol Gajda
Angelos Kritikos
Maciej Prokopowicz
Tobias Schiessler
Yuval Wolfson
Michael Zühl
Programm
Around the World
W. A. Mozart (Arr. L. Karlin)
Ouvertüre zu/Overture from Die Zauberflöte
J. Sibelius (Arr. L. Karlin)
Finlandia, op. 26
C. Debussy (Arr. M. Levin)
Trois Chansons de Charles d’Orleans
T. Susato (Arr. L. Karlin)
8 Tänze aus/Dances from The Danserye
––––––– PAUSE
D. Schnyder
Olympia
I. Albeniz (Arr. L. Karlin)
Suite Española, V.: Asturias „Leyenda“, op. 47
A. Piazzolla (Arr. S. Verhelst)
Maria de Buenos Aires
B. Conti/ V. DiCola (Arr. L. Karlin)
Six Rocky Themes
Mit sprudelnder Spielfreude erstrahlt und erklingt die erste Hälfte – von der deutschen Klassik und der Genialität eines W. A. Mozart über die hymnenhafte skandinavische Weite eines Jean Sibelius, den Klangfarben des französischen Impressionismus, bis hin zu tanzender belgischer Renaissance.
Groove und World-Music im wahrsten Sinne – mit der Musik des Schweiz-Amerikaners und Weltbürgers Daniel Schnyder öffnet sich der Vorhang zur zweiten Konzerthälfte. Danach folgt die farbenfrohe spanische Leichtigkeit eines Isaac Albéniz, argentinischer Tango von Astor Piazzolla und zum krönenden Abschluss die legendäre Filmmusik zu „Rocky“ von Bill Conti und Vince DiCola.
Dieses Programm spiegelt zum einen die multikulturelle und multinationale Herkunft der einzelnen Mitglieder der Trombone Unit Hannover wider. Es erzählt aber auch auf sehr persönliche und abwechslungsreiche Weise von den Reisen des Ensembles in die verschiedensten Teile der Welt.
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–––––– Trombone Unit Hannover hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Posaune in ihrer ganzen musikalischen Vielfalt zu präsentieren und einen neuen Blick auf die Schönheit ihres Klanges zu eröffnen. Die Neuesten Badischen Nachrichten attestieren den acht Musikern „ausgezeichnete Technik […], gepaart mit Leidenschaft und mit einer Vielfalt an Klang und Ausdruck“.
Die Mitglieder des Oktetts spielen in europäischen Spitzenorchestern wie den Bamberger Symphonikern, dem SWR-Symphonieorchester, dem Nationalen Symphonieorchester des Polnischen Rundfunks, der Deutschen Radiophilharmonie, dem Budapest Festival Orchester oder der Staatsoper Hannover. Als Solisten errangen sie zahlreiche Preise bei internationalen Wettbewerben wie z.B. dem Prager Frühlings oder dem ARD-Musikwettbewerb.
Trombone Unit Hannover war das erste Blechbläserensemble, das jemals den Deutschen Musikwettbewerb gewann (2011) − einmalig in der langen Geschichte des Wettbewerbs.
Gegründet wurde das Oktett bereits 2008 von acht jungen Posaunisten aus der Talentschmiede von Prof. Jonas Bylund an der Hochschule für Musik und Theater Hannover − als logische Konsequenz aus ihrer langjährigen kammermusikalischen Tätigkeit während des Studiums. Ausschlaggebend für die Entstehung des Ensembles waren aber vor allem die Liebe zur Musik und die freundschaftlichen Beziehungen der Musiker untereinander. Schon 2008 erhielten sie für ihre herausragenden Leistungen ein Stipendium des Deutschen Musikrates und waren in der Bundesauswahl Konzerte junger Künstler vertreten.
Mit ihren kreativen und überraschend vielfältigen Programmen, die klassische und zeitgenössische Musik, Originalwerke und Bearbeitungen auf raffinierte Weise kombinieren, ist Trombone Unit Hannover im internationalen Konzertbetrieb aktiv. Das Ensemble gastierte beispielsweise beim Schleswig-Holstein Musik Festival, den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, den Donaueschinger Musiktagen, dem Styriarte Festival in Graz und in der Hamburger Elbphilharmonie. Neben zahlreichen Gastspielen in verschiedenen europäischen Ländern waren sie mehrmals in Südamerika und Asien zu hören.
Der 2013 beim Label Genuin erschienenen Debüt-CD „Full Power“ folgte 2018 ebenso bei Genuin „Living on the Edge“. Die Titel beider CDs sind gleichsam Motto und Auftrag des Ensembles: immer voller Energie und neue Grenzen auslotend. Auftragskompositionen von Daniel Schnyder, Jan Glembotzki, Ricardo Molla und Georg Friedrich Haas (aufgeführt bei den Donaueschinger Musiktagen 2015) einerseits und Adaptionen ihres Arrangeurs Lars Karlin von großen Werken der Musikgeschichte (u. a. Mussorgskys Bilder einer Ausstellung, Holsts Planets, dem kompletten 1. Akt aus Wagners Lohengrin oder Händels Feuerwerksmusik) andererseits zeugen von diesem Bestreben.
Und so rezensiert Clarino: „[…] sofort möchte man den Jungs, wenn einem gerade nicht die Luft vor Begeisterung wegbleibt, zurufen: Ja, genau so gehört Händel. So rockt Händel. Geschliffen, prägnant, spritzig.“ während der American Record Guide schreibt: „It’s always dangerous to make best-ever kinds of statements, but it is hard to imagine any other trombone ensemble making these pieces sound this good.”

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