Ensemble 4.1.

Ensemble 4.1.

Freitag, 07.08.2020 20:00 Uhr - Oberstdorf Haus, Saal Breitachklamm

vier Bläser und ein Klavier – das einzige Piano Windtet der Welt

Thomas Hoppe, Klavier
Jörg Schneider, Oboe
Alexander Glücksmann, Klarinette
Christoph Knitt, Fagott
Fritz Pahlmann, Horn

Programm:

L. v. Beethoven: Quintett Es-Dur op.16
A. Dorman: „Jerusalem Mix“
W. Gieseking: Quintett B-Dur

Tickets € 30,- / € 25,-
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THOMAS HOPPE
Thomas gilt als einer der hervorragendsten Klavierpartner seiner Generation.
Er war Kammermusikpartner von Künstlern wie Itzhak Perlman, Joshua Bell, Antje Weithaas, Tabea Zimmermann, Alban Gerhardt und Frans Helmerson, um nur einige zu nennen.
Als Pianist des ATOS Trios gewann er Preise und Auszeichnungen, wie den Deutschen Musikwettbewerb 2004, Melbourne 2007, BBC New Generation Artists 2009 und den Borletti-Buitoni-Ensemble-Award 2012.
Er lehrte auf Meisterkursen für Klavierbegleitung und Kammermusik in Europa, Australien, China, Südamerika und den USA.
Thomas Hoppe lebt mit seiner Familie in Berlin und ist künstlerischer Mitarbeiter an der Hochschule für Musik "Hanns Eisler".

JÖRG SCHNEIDER
Jörg Schneider wuchs in Berlin auf und hatte seinen ersten Oboenunterricht bei Carsten Schlottke und Christoph Hartmann. Er studierte in Berlin und München bei Prof Ricardo Rodrigues, Prof. Burkhard Glaetzner, Mario Kaminski und Francois Leleux.
Jörg Schneider wurde zur Mitwirkung vom Ensemble Modern, dem Mahler Chamber Orchestra oder dem Deutschen Symphonie-Orchester (DSO) Berlin eingeladen.
2006 wurde er zum Solo-Oboisten und Professor des "Ensemble Nacional de Espana de Musica Contemporanea" ernannt.
Jörg Schneider ist ausserdem Solo-Oboist der Jenaer Philharmonie und gastiert regelmäßig als Solo-Oboist beim Ensemble Resonanz oder der Camerata Salzburg.
Er ist Preisträger der Internationalen Kammermusikwettbewerbe von Osaka, Marseille und Schwerin. sowie Stipendiat des Deutschen Musikwettbewerbs.

ALEXANDER GLÜCKSMANN
Nach seinem Stipendium in der „Herbert-von-Karajan Orchesterakademie“ der Berliner Philharmoniker, erlangte er 2003 die Position der Solo-Klarinette bei den Berliner Symphonikern. Seit dieser Zeit übt Alexander unter anderem als Soloklarinettist auch eine regelmäßige Aushilfstätigkeit in deutschen Orchestern aus, so unter anderem an der Komischen Oper Berlin, der Staatsoper unter den Linden, dem Konzerthaus Orchester Berlin sowie der Semperoper Dresden.
Seine große Liebe jedoch ist und bleibt neben dem Kochen die Kammermusik, der er sich seit seinem Studiums besonders widmet. Mehrfach spielte er mit Mitgliedern der Berliner Philharmoniker beim Kamermusikfestival „Opera Barga“ Italien und folgte Einladungen zur „Kremerata“ Lockenhaus, zum Kammermusikfestival Davos, dem Richard Strauss Festival Garmisch-Partenkirchen, sowie Internationalen Festivals in Israel, Spanien und Kurdistan. Regelmäßige Projekte führen ihn auch immer wieder zum Ensemble Quillo für zeitgenössische Musik.

CHRISTOPH KNITT
Christoph Knitt, geboren in Berlin, besuchte die Spezialschule für Musik Hanns Eisler und studierte anschließend an der Hochschule Hanns Eisler Berlin in der Klasse von Prof. Klaus Thunemann.
Frühzeitig erwarb er Orchestererfahrungen als Solo-Fagottist im Landesjugendorchester Sachsen- Anhalt, dem RIAS- Jugendorchester sowie der Jungen Deutschen Philharmonie. 1999/2000 spielte er als Aushilfe in der Jenaer Philharmonie und erhielt dort 2001 einen Zeitvertrag als Solo-Fagottist. Zwei Jahre später hatte er einen Zeitvertrag als Solo-Fagottist an der Finnischen Nationaloper Helsinki und zu Beginn der Spielzeit 2003/2004 erhielt er einen Aushilfsvertrag im Rundfunk- Sinfonie-Orchester Berlin.
Seit 2007 ist er Solo-Fagottist der Kammerakademie Potsdam, mit der er regelmäßig auch solistisch in Erscheinung tritt. Er spielte u. a. unter dem Chefdirigenten Antonello Manacorda mehrere Solo- Konzerte.
Wiederholt konzertiert er auf bedeutenden Festivals wie der Schubertiade in Schwarzenberg, dem Rheingau Musik Festival, den Festspielen Mecklenburg- Vorpommern, den Schwetzinger Festspielen und den Brandenburgischen Sommerkonzerten.
Zahlreiche Tourneen führten ihn durch Europa, Asien, die USA und nach Afrika.
Als Gast spielt er an der Deutschen Oper Berlin, der Staatsoper unter den Linden, dem Rundfunk- Sinfonieorchester Berlin, an der Komischen Oper Berlin sowie im Philharmonischen Oktett der Berliner Philharmoniker.
Christoph Knitt ist Mitbegründer und Mitglied des „ensemble 4.1“.

FRITZ PAHLMANN
Fritz Pahlmann genoss seinen ersten Hornunterricht im Alter von neun Jahren bei Lehrer/Komponist Andreas Kummerländer in Rottweil. In den den folgenden Jahren gewann er Preise bei “Jugend Musiziert”. Später studierte er in Trossingen mit Prof. Orval und an der UdK Berlin mit Prof. Dallmann.
Die Liste von Orchestern, mit welchen Fritz bis heute als Solohornist musizierte, enthält die Staatskapelle Weimar, die Münchner Philharmoniker, Antwerpen Filharmonie, Staatsoper München, Mahler Chamber Orchestra, Kammerphilharmonie Bremen, Harmonien Bergen. Mit Werken von R. Strauss, W.A. Mozart und R. Schumann trat er auch solistisch mit Orchestern auf.
Des Weiteren ist Fritz — sowohl mit “ensemble 4.1” als auch individuell — international als Kammermusiker aktiv.
Er lebt in Norwegen, versucht, einen Fisch zu fangen und das freundliche Leben zu geniessen.