Janoska Ensemble 1 (c)Julia-Wesely

Abschlusskonzert: Janoska Ensemble

Sonntag, 11.08.2019 20:00 Uhr - Oberstdorf Haus, Saal Nebelhorn

Programm:

Revolution - From Vienna to Liverpool

Wolfgang Amadeus MOZART
Ouverture zu »Le nozze di Figaro« K 492

Peter Iljitsch TSCHAIKOWSKY
Mélodie Es-Dur op. 42/3 (Souvenir d'un lieu cher)

Roman JANOSKA
Hello, Prince!

John LENNON, Paul Mc CARTNEY
Yesterday

Henri WIENIAWSKI
Thème original varié op. 15 für Violine und Klavier

***** Pause ***** Fritz KREISLER
Präludium und Allegro im Stile von Gaetano Pugnani

Johann Sebastian BACH
Air (Ouverture / Orchestersuite Nr. 3 D-Dur BWV 1068)

František JANOSKA
Leo ́s Dance

John LENNON, Paul Mc CARTNEY
Let it be

František JANOSKA
Cole over Beethoven (nach Themen von Ludwig van Beethoven und Cole Porter)

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Tickets € 35,- / € 30,-
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JANOSKA ENSEMBLE

Ondrej Janoska, Violine
Roman Janoska, Violine
František Janoska, Klavier
Julius Darvas, Kontrabass

REVOLUTION ist ein eher ungewöhnlicher Titel für ein Programm. Aber was ist schon als „gewöhnlich“ zu bezeichnen, das mit dem explosiv-kreativen Janoska Ensemble verbunden ist? Das fängt schon bei seiner Familienhistorie und den offenbar starken musikalischen Genen an: Im Hause Janoska folgen schon seit 150 Jahren Musiker auf Musiker. Diese ungewöhnlich kontinuierliche Tradition trägt in der jetzigen, sechsten Musiker Generation besonders reiche Zinsen: Das Janoska Ensemble feiert seit seiner Gründung im Jahr 2013 glänzende Erfolge in Serie. Es begeistert sein Konzertpublikum auf bislang vier Kontinenten regelmäßig zu standing ovations. Sein unverwechselbares Markenzeichen ist der von den vier Musikern entwickelte und atemberaubend perfektionierte „Janoska Style“, der 2016 auch den Titel für ihre Debüt-CD gab. Schon wenige Monate nach ihrem Erscheinen erzielte „Janoska Style“ bereits „Gold“.
Das sympathische, spielfreudige Quartett besteht aus den Brüdern Ondrej (Violine), František (Klavier) und Roman (Violine) Janoska und ihrem angeheirateten Cousin Julius Darvas (Kontrabass). Auf ihrem neuen Album REVOLUTION demonstrieren die Musiker ihre Klasse einerseits anhand von Werk Bearbeitungen klassischer Komponisten wie Mozart, Kreisler, Wieniawski und Bach, andererseits durch drei neue, stilistisch freilich „autochthone“ Janoska-Eigenkompositionen.
Diese geballte Vielseitigkeit des Janoska Ensembles lässt es nun auf dem Album REVOLUTION neue Wege bei der Wahl seines musikalischen Materials einschlagen. Als Hommage an die vier genialen Liverpooler hat das Janoska Ensemble für sein Album Top- Hits der Beatles im Janoska Style arrangiert. Damit kommt zugleich auch etwas ins Spiel, das den CD-Titel in den beabsichtigten Interpretationsrahmen setzt: „Wir wollen uns nicht unbescheiden mit den Beatles vergleichen“, sagt Julius Darvas, „aber was sie seinerzeit in der Popmusik erreicht haben, streben wir heute im klassischen Bereich an. Wie die Beatles die Popmusik revolutioniert haben, wollen wir in gewissem Sinne die Klassik revolutionieren: Wir lassen bei der Interpretation klassischer Werke die freie Improvisation wiederaufleben, was etwa zur Barockzeit noch etwas Selbstverständliches war.”

„Das Janoska Ensemble ist ein außergewöhnliches Ensemble mit exzellenten Arrangements – eine wirkliche Entdeckung für mich, von der man noch viel hören wird!“
Christoph Eschenbach, Dirigent
Musikalische Leidenschaft. So knapp könnte man den „spirit“ des „Janoska Styles“ zusammenfas-sen, mit dem das Janoska Ensemble binnen kurzer Zeit international raketenhaft aufgestiegen ist – und das längst nicht allein durch seine spieltechnische Meisterschaft. Bei jedem Auftritt be-rauschen die vier Künstler ihr Publikum durch ihre Musik und mit enorm viel kreativer Energie. Denn sie sehen es als persönliche Herausforderung, die in sie gestellten hohen Erwartungen ihrer Fans zu erfüllen, ja, zu übertreffen.
Echte Kunst überschreitet immer Grenzen, das beweisen die aus Bratislava stammenden drei Brüder Ondrej, František und Roman Janoska gemeinsam mit ihrem in Konstanz geborenen Schwager Julius Darvas auf einzigartige Weise: Ihre Musikschöpfungen verbinden ihr ursprünglich klassisches Fach im harmonischen Zusammenklang oder farbig kontrastierend mit anderen Gen-res – vom Jazz und Latin bis zur Popmusik. Aber das Resultat ist kein Stil-Mix, sondern eine krea-tive Synthese: der „Janoska Style“.
Diesen Stil, abgesehen vom genannten „spirit“, hinreichend mit Worten zu beschreiben, kann nicht wirklich gelingen. Der „Janoska Style“ ist nämlich nichts Statisches, über einem musikali-schen Grundgerüst, das inhaltlich keine Grenzen respektiert, entsteht er spontan. Fünf starke Kreativkräfte gestalten sein Profil: die unverkennbare Handschrift der Arrangements und die umsetzenden Hände vier erfahrener Musiker-Persönlichkeiten. Dazu kommt noch die dynami-sche Resonanz, jene sich aufbauende Stimmung im Konzertpublikum, die auf die Künstler wie-der zurückwirkt. Denn sie spielen auch mit den Musikkenntnissen des Publikums: So interpretie-ren sie gern weithin bekannte klassische Themen, nur um die Ohren der Menschen im Saal all-mählich oder auch unvermutet in überraschend passende Themen ganz anderer musikalischer Metiers zu führen, ohne dass es dabei zu einem Bruch käme. Vielmehr kommt hier beim Zuhö-ren unwillkürlich Freude auf.