Ye-Eun Choi (Violine), Vladimir Babeshko (Viola), Pablo Ferrandez (Violoncello)

Freitag, 11.08.2017 20:00 Uhr - Oberstdorf Haus Saal Breitachklamm

J. S. Bach - Goldbergvariationen, BWV 988
(in der Fassung für Streichtrio von Dmitri Sitkovetsky)

in Verbindung mit der Anne-Sophie Mutter Stiftung

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YE-EUN CHOI - Violine
Ye-Eun Choi gilt nun schon seit längerem als eines der vielversprechendsten Geigentalente, das Europa, Asien und die USA in den letzten Jahren hervorgebracht haben.
Seit ihrem Konzertdebüt in Seoul im Alter von zehn Jahren ist sie auf der ganzen Welt mit zahlreichen namhaften Orchestern aufgetreten. Deren Liste ist lang: das Montreal Symphony Orchestra, das Ontario Philharmonic aus Kanada, das Symphonieorchester von Indianapolis, das Münchner Rundfunkorchester, die Münchener Symphoniker, die Hofer Symphoniker, das Belgische Nationalorchester, das Simfonični Orkester RTV Slovenija aus Slowenien, das swedische Norrkoping Symphony Orchestra, das japanische NHK-Sinfonieorchester, das New Japan Philharmonic Orchestra, das Yomiuri Nippon Symphony Orchestra, das Tokyo Symphony Orchestra, das Shanghai Symphony Orchestra, das China NCPA Concert Hall Orchestra aus Peking, das finnische Kuhmo Kammerorchester sowie die führenden Orchester und Kammerensembles Koreas.
Zu den Höhepunkten der Saison 2007-2008 zählten ihre Auftritte mit dem Englischen Kammerorchester unter der Leitung von Ralf Gothony, erneut ein Konzert mit dem Montreal Symphony Orchestra unter Kent Nagano und Konzerte in der Alten Oper in Frankfurt und der Frauenkirche in Dresden mit Anne-Sophie Mutter und den Trondheimer Solisten (Doppelkonzert von J. S. Bach).
Seit ihrem ihrem Debüt mit dem New York Philharmonic Orchestra unter der Leitung von Alan Gilbert im Oktober 2009 trat sie im Juli 2010 mit Christoph Eschenbach und dem Orchester des Schleswig-Holstein Musikfestivals auf. Es folgten Konzerte mit dem staatlichen Symphonieorchester Neues Russland unter der Leitung von Yuri Bashmet im Februar 2011 sowie Auftritte mit dem NHK-Sinfonieorchester unter Sir André Previn im Oktober 2011 und den Stuttgarter Symphonikern unter Manfred Honeck im Juni 2012.
Zu den Highlights der Saison 2013-2014 zählen dem Rezital mit Christoph Eschenbach, dem Royal Philharmonic Orchestra unter Charles Dutoit, dem Berliner Rundfunk-Symphonieorchester, Hamburg Symphony Orchestra unter Rafael Frühbeck de Burgos, dem Tchaikovsky Symphony Orchestra of Moscow unter Vladimir Fedoseyev, dem Tschechischen Philharmonikern unter Manfred Honeck, und den Pittsburgh Symphony Orchestra unter Nicholas McGegan, sowie mit dem NDR Radiophilharmonie. Zu den Highlights der nächsten Zeit zählen dem Orchestra della Svizzera italiana unter Vladimir Ashkenazi und dem San Francisco Symphony Orchestra unter Michael Tilson Thomas.
Ihre Hingabe zur Kammermusik hat Ye-Eun zu Festspielen auf der ganzen Welt geführt: Neben den Auftritten auf dem spanischen Bulgos Festival und dem Verbier Festival in der Schweiz standen zahlreiche deutsche Veranstaltungen in ihrem Terminkalender, darunter die Dresdener Musikfestspiele und die Musik Festivals von Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und dem Rheingau. Sie ist regelmäßiger Gast von "La Folle journée" in Japan und Frankreich. Auf Einladung von Gidon Kremer reiste sie zu den Kammermusikfesten von Lockenhaus und Kronberg und musizierte dort zusammen mit Gidon Kremer, Yuri Bashmet, Lynn Harell und Khatia Buniatishvili. Sehr erfolgreich verliefen auch die Kammermusik-Konzerte mit Anne-Sophie Mutter. Stationen der Tournée durch Deutschland, Österreich und die Schweiz waren Hannover, Essen, Köln, Hamburg, Frankfurt, Friedrichshafen, Wien, Luzern, Wehr und Verbier.
Ye-Eun Choi, 1988 im südkoreanischen Seoul geboren, hat bei Ana Chumachenco an der Musikhochschule in München studiert. Ihr außergewöhnliches Talent und ihre musikalische Reife wurden früh erkannt. 2005 wurde Anne-Sophie Mutter auf sie aufmerksam, und bald darauf erhielt sie ein Stipendium des Freundeskreises der Anne-Sophie Mutter Stiftung. Bis heute wird sie von Anne-Sophie Mutter persönlich gefördert und intensiv unterstützt.
Am Mai 2013 erhielt die Violinistin Ye-Eun Choi den Nachwuchspreis des Europäischen Kulturpreises. Die Auszeichnung, 1993 erstmals im schweizerischen Basel verliehen, wird auf verschiedenen Gebieten vergeben, etwa Politik, Musik, Kunst, Schauspiel, Mode usw. Bei der Preisverleihung gab Ye-Eun Choi zusammen mit dem MDR Sinfonieorchester unter der Leitung von Kristjan Järvi eine Kostprobe ihres Könnens. Zur gleichen Zeit wurde Ihre Debut-CD bei der Deutschen Grammophon aufgenommen.
Ye-Eun spielt auf einer Violine von Pietro Giacomo Rogeri (1710), die die Anne-Sophie Mutter Stiftung ihr großzügig zur Verfügung gestellt hat.
www.ye-eun-choi.de
www.anne-sophie-mutter.de

VLADIMIR BABESHKO - Viola
Vladimir Babeshko wurde am 11.02.1984 in Kazan, Russland, geboren.
Er erhielt seinen ersten Violinunterricht an der Spezialschule für musikalisch hochbegabte Kinder in seiner Heimatstadt. Mit 13 Jahren wechselte er zur Bratsche und beendete sein Studium im Jahr 2009 bei Prof. Olga Habibulina an der dortigen Musikhochschule.
Während seines Studiums nahm Vladimir Babeshko auch an Meisterkursen von Prof. Yuri Bashmet in Moskau teil, die er beim gleichen Lehrer in den folgenden Jahren in Siena fortsetzte. Seit 2006 studiert er außerdem an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt a.M. bei Prof. Jörg Heyer und Ingrid Zur.
Vladimir Babeshko ist Preisträger zahlreicher nationaler und internationaler Wettbewerbe, darüberhinaus wurde er mit verschiedenen Stipendien ausgezeichnet: Im April 2002 gewann er den 1. Preis beim Internationalen Wettbewerb für junge Streicher und erhielt in diesem Zusammenhang Auszeichnungen der Internationalen Stiftung Vladimir Spivakov und der Stiftung Vladimir Krainev. Im Juni 2003 gewann er einen weiteren 1. Preis beim Internationalen Wettbeweb für Junge Musiker “Koka” in Moldau und wurde im Jahr 2007, ebenfalls mit dem 1. Preis, des DAAD Wettbewerbes in Frankfurt a.M. ausgezeichnet.Vladimir Babeshko war darüberhinaus Stipendiant der “Jungen Talente der russischen Föderation” und Stipendiant des Präsidenten der russischen Föderation. Seit 2008 ist er Stipendiant der “Villa Musica” Rheinland-Pfalz” sowie Preisträger der “Deutschen Stiftung Musikleben”.
Im Jahr 2009 nahm er erfolgreich an der “Carl-Flesch-Akademie” in Baden-Baden bei Prof. Hartmut Rohde teil, gewann den Rohde-Viola-Preis und wurde als Solist mit dem Philharmonie Orchester Baden-Baden engagiert. Auf dem Programm des Preisträgerkonzertes stand das Viola Konzert von Bela Bartok.
In den Jahren 2005 bis 2008 war Vladimir Babeshko Solo-Bratschist des Akademie-Orchesters des Schleswig-Holstein-Musik-Festivals und arbeitet seit dem Jahr 2007 regelmäßig mit Maestro Christoph Eschenbach zusammen.
Im Jahr 2008 nahm Vladimir Babeshko am Festival “Chamber Music Connects the World” in Kronberg teil und spielte gemeinsam mit Gidon Kremer, Gary Hoffman and Lynn Harrell verschiedene Kammermusikprogramme, auch beim Lockenhaus Festival in Österreich.
Solokonzerte mit der Pianistin Ksenia Bashmet führten ihn im Jahr 2009 nach in Russland.
Seit November 2009 ist Vladimir Babeshko Stipendiat der Anne-Sophie Mutter Stiftung.
Von 2008 bis 2010 nahm Vladimir Babeshko regelmäßig Unterricht bei Yuri Bashmet an der Accademie Chigiana in Siena, Italien.
Im Jahr 2011 besuchte er Meisterkurse an der Verbier Festival Academy bei Yuri Bashmet, Nobuko Imai und Lawrence Power.
Besondere Höhepunkte in der Saison 2010 / 2011 war die Konzerttournee durch Europa mit Anne-Sophie Mutter und die Stipendiaten der Anne-Sophie Mutter Stiftung „Mutter’s Virtuosi“ (Auftritte in Deutschland, Österreich und der Schweiz) sowie gemeinsame Kammermusikkonzerte in Deutschland mit dem langjährigen Pianisten von Anne-Sophie Mutter, Prof. Lamber Orkis. Neben dem Schwerpunkt Kammermusik spielte Vladimir Babeshko mit der koreanischen Geigerin Ye-Eun Choi und den Münchner Sinfonikern Mozarts "Sinfonia Concertante" im Herkulessaal in München.
Im Oktober 2011 war Vladimir Babeshko gemeinsam mit der Pianistin Ksenia Bashmet in Köln zu Gast beim Deutschlandfunk für ein Konzert mit Aufnahme und Radioübertragung in Rahmen der Reihe "Radeberger-Konzerte".
Im Januar 2012 brachte ihn ein Solo-Konzert mit der Tatarstan Sinfonieorchester Babeshko zurück auf die Bühne seines Heimatslandes. Im Juni 2012 spielte er als Solist erneut mit Ye-Eun Choi zusammen. Gemeinsam brachten sie mit Stipendiaten der Orchesterakademie des des Berliner Philharmonischen Orchrchesters sehr erfolgreich im Kammermusiksaal der Berliner Philharmonie Arvo Pärts "Tabula rasa" zur Aufführung.
Im Juni 2013 fand die Konzerttournee durch Asien mit Anne-Sophie Mutter und Stipendiaten der Anne-Sophie Mutter Stiftung, „Mutter’s Virtuosi“, statt (Auftritte in Taiwan, China und Südkorea). Im Dezember 2013 hat Vladimir Babeshko einen Meisterkurs für Bratsche in Sao Paulo (Brasilien) gegeben.
Im Februar 2014 spielte Vladimir Babeshko Mozarts „Sinfonia Concertante“ beim Eröffnungskonzert des Next Generation Festivals in der Schweiz. Seit 2014 spielt Vladimir Babeshko Kammermusikkonzerte mit dem Henschel Quartett. Im November 2014 war er auf Konzerttournee durch Nordamerika mit Anne-Sophie Mutter und Stipendiaten der Anne-Sophie Mutter Stiftung, „Mutter’s Virtuosi“ (Auftritte in USA und Kanada).
Im Januar 2015 trat Vladimir Babeshko in Mannheim mit dem Kurpfälzischen Kammerorchester auf, wo er die Uraufführung eines Viola-Konzerts von Pierre-Dominique Ponnelle gab, welches für Vladimir Babeshko komponiert und ihm gewidmet wurde.
Vladimir Babeshko spielt auf einer Viola von Jean-Baptiste Vuillaume aus dem Jahr 1870, die ihm von der Anne-Sophie Mutter Stiftung als langfristige Leihgabe zur Verfügung gestellt wird.
www.anne-sophie-mutter.de

PABLO FERRANDEZ - Violoncello
Pablo Ferrández, der bei den International Classical Music Awards 2016 den begehrten Titel „Young Artist of the Year“ erhielt und den 15. Internationalen Tschaikowsky-Wettbewerb sowie den 5. Paulo Internationalen Cello-Wettbewerb gewann, wird für die Glaubwürdigkeit seines Spiels gelobt und von der Presse als „einer der führenden Cellisten“ bezeichnet (Rémy Louis, Diapason Magazin).
Er ist als Solist bereits mit dem Mariinsky-Orchester, den Wiener Symphonikern, der Philharmonie St. Petersburg, dem Philharmonischen Orchester Stuttgart, Kremerata Baltica, dem Philharmonischen Orchester Helsinki, der Tapiola Sinfonietta, dem Spanischen Nationalorchester, dem RTVE Orchester und dem Maggio Musicale Fiorentino aufgetreten. Dabei arbeitete er mit Künstlern wie Zubin Mehta, Valery Gergiev, Yuri Temirkanov, Adam Fischer, Heinrich Schiff, Dennis Russell Davies, John Storgårds, Gidon Kremer, Ivry Gitlis und Anne-Sophie Mutter zusammen.
Unter den Höhepunkten der Spielzeit 2016/17 finden sich sein Debüt mit dem BBC Philharmonic unter Juanjo Mena, sein Debüt in der Berliner Philharmonie mit dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, seine Zusammenarbeit mit Christoph Eschenbach, mit dem er Schumanns Cellokonzert beim hr-Sinfonieorchester Frankfurt und mit dem Spanischen Nationalorchester aufführt, seine Rückkehr zum Maggio Musicale Fiorentino unter Zubin Mehta, Soloabende am Mariinsky-Theater und in Schloss Elmau, eine Europatournee mit der Kremerate Baltica sowie Auftritte beim Jerusalem International Chamber Music Festival, beim Intonations Festival und beim Transsibirischen Kunstfestival. Ferner sind Debüts mit dem RAI-Nationalorchester, dem Symphonischen Orchester Barcelona, den Münchner Symphonikern, dem Nationalen Estnischen Symphonieorchester, dem Symphonieorchester Taipei und dem Symphonieorchester von Queensland vorgesehen, ebenso die Aufführung des Brahms’schen Doppelkonzerts mit Anne-Sophie Mutter und dem London Philharmonic Orchestra.
Pablo Ferrández spielt das Stradivari-Cello „Lord Aylesford“ (1696), das ihm die Nippon Music Foundation großzügigerweise zur Verfügung stellt.
www.pabloferrandez.com