Eröffnungskonzert: Consortium Classicum

Donnerstag, 27.07.2017 20:00 Uhr - Katholische Pfarrkirche St. Johannes Baptist

F. Witt - Septett in F-Dur
W.A. Mozart - Oktett Es-Dur ohne KV zeitgenössische Contrafaktur nach KV 452
L. v. Beethoven - Septett Es-Dur op. 20

Daniel Bell - Violine
Shinkyung Kim - Violine
Sebastian Bürger - Viola
Armin Fromm - Violoncello
Ulrich Schneider - Kontrabass
Jochen Müller-Brincken - Oboe
Manfred Lindner - Klarinette
Albrecht Holder - Fagott
Christian Katzenberger - Horn

Tickets € 28,- / € 23,-
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CONSORTIUM CLASSICUM
Gralshüter der Tradition oder Ensemblestrategie der Zukunft?
Mit der Gründung des Consortium Classicum in den 60er Jahren durch den Klarinettisten Dieter Klöcker betrat ein deutsches Kammerensemble die Musikszene, das in variabler Besetzung, entweder nur mit Bläsern oder gemischt mit Bläsern, Streichern und Klavier bis hin zu Dezett, neben der selbstverständlichen Pflege des Standardrepertoires auch zahlreiche wiederentdeckte Musikschätze zu lebendigem Klang werden ließ. Bei den Mitgliedern handelt es sich um Solisten, Hochschulprofessoren und Stimmführer aus Spitzenorchestern, die den Ensemblegedanken in einer sehr eigenen und konsequenten Form pflegen.
Eine internationale Konzerttätigkeit sowie zahlreiche ehrenvolle Auszeichnungen und Einladungen zu prominenten Festivals – u.a. Salzburger Festspiele, Wiener Festwochen, Berliner Festwochen etc. – brachten weltweite Anerkennung. In den vier Jahrzehnten ihres Bestehens erneuerte sich diese mit wachem Qualitätsbewußtsein ausgestattete Musikergemeinschaft kontinuierlich ohne menschliche oder künstlerische Brüche und bildet so eine Institution im internationalen Musikleben. Reisen durch die USA, Südamerika, Japan, Rußland, China, Australien, Europa unterstreichen den globalen Anspruch, wobei TV- Dokumentationen im ZDF (über "Mozart in China" und "Wiederentdeckte Serenaden von Wolfgang Amadeus Mozart") und Filme bei ARD ("Jüdische Kammermusik"), ORF, Japan TV, Schweizer Fernsehen und anderen Anstalten das künstlerische Profil der Gruppe einem großen Fernsehpublikum sichtbar machten. CD-Aufnahmen bei EMI, ORFEO, MD+G, CPO, Teldec, Columbia Artists etc. runden das Medienbild.
Darüber hinaus wird die Arbeit des CC durch ein hauseigenes Musikarchiv unterstützt, welches exklusiv einen reichhaltigen Bestand an Werken zu Unrecht vergessener Meister des 18. und 19. Jahrhunderts beinhaltet. Dieses Archiv, das in jahrzehntelanger, der Grundlagenforschung verpflichteter Arbeit aufgebaut wurde, ist ein Garant dafür, daß auch in Zukunft auf CD, im TV und selbstverständlich im Konzertleben die Breite der künstlerischen Aussagen und die Qualität der Ausführungen auf hohem Niveau gewährleistet ist.
Diese Vielfalt von solistischem Können, Ensemblegeist und Forschung bestätigt den exzeptionellen Rang dieses in jeder Hinsicht einzigartigen Ensembles.